Weihnachtliches Konzert zum Dreikönigstag in der Feldkirche

Weihnachtliches Konzert zum Dreikönigstag in der Feldkirche Am 6. Januar 2026, dem Fest der Erscheinung des Herrn, füllten die Gemeindemitglieder die Feldkirche bis auf den letzten Platz. Gemeinsam mit zahlreichen Besucherinnen und Besuchern wurde die Weihnachtsbotschaft in Musik und Wort lebendig, und der Abschluss der Weihnachtszeit erhielt einen besonders feierlichen Rahmen. Bild: Jürgen Knees Das…


Weihnachtliches Konzert zum Dreikönigstag in der Feldkirche

Am 6. Januar 2026, dem Fest der Erscheinung des Herrn, füllten die Gemeindemitglieder die Feldkirche bis auf den letzten Platz. Gemeinsam mit zahlreichen Besucherinnen und Besuchern wurde die Weihnachtsbotschaft in Musik und Wort lebendig, und der Abschluss der Weihnachtszeit erhielt einen besonders feierlichen Rahmen.

Bild: Jürgen Knees

Das Programm vereinte Werke bedeutender Komponisten des 16. und 17. Jahrhunderts und spiegelte die Vielfalt der Weihnachtsfreude wider. Im ersten Teil erklang ein instrumentales Weihnachtskonzert von Michel Corrette über den Choral „Lobt Gott, ihr Christen alle gleich“, das im Wechsel mit Chorsätzen von Michael Praetorius, Leonhart Schröter und Johann Hermann dargeboten wurde. Darauf folgte das geistliche Konzert „Natus est Jesus“ von Philipp Friedrich Böddecker für Sopran und Basso continuo. Bekannte und weniger bekannte Weihnachtschoräle, darunter „Es ist ein Ros entsprungen“, luden die Besucherinnen und Besucher zum Mitsingen und inneren Hören ein. Den Abschluss des ersten Teils bildete das festliche Motett „In nativitatem Domini canticum“ von Marc-Antoine Charpentier.

Im zweiten Teil stand die „Weihnachtshistorie“ von Heinrich Schütz im Mittelpunkt. In dieser eindrucksvollen Vertonung der Weihnachtsgeschichte wurden die biblischen Texte musikalisch ausgelegt und den Gemeindemitgliedern auf besondere Weise nahegebracht. Dabei wurde spürbar, wie Musik und Glaube gemeinsam die Botschaft der Menschwerdung Gottes erfahrbar machen.

Besonders hervorzuheben ist das engagierte Mitwirken zahlreicher Gemeindeglieder: die Kantorei Feldkirchen-Altwied, die Capella Martini ad campum auf historischen Instrumenten sowie Bernd Kämpf an der Truhenorgel bereicherten den Abend durch ihre musikalische Hingabe. Die Leitung hatte Sabine Paganetti, deren sorgfältige Vorbereitung und einfühlsame Führung das gemeinsame Musizieren und Erleben maßgeblich prägten. Dank des Einsatzes aller Beteiligten wurde das Konzert zu einem echten Gemeinschaftserlebnis.

So schenkte dieser Abend der gesamten Gemeinde Momente der Besinnung, des Dankes und der Freude – ein lebendiges Zeugnis von Glauben, Musik und Miteinander in der Feldkirche. Die Begeisterung der Besucherinnen und Besucher war spürbar, und das Konzert hinterließ ein starkes Gefühl von Zusammenhalt und gemeinschaftlicher Feierlichkeit.

Ausblick auf das nächste Konzert
Herzliche Einladung zum Konzert „Festlich durchs Kirchenjahr“ am Samstag, 1. Februar, um 17 Uhr in der Altwieder Kirche.
👉 Weitere Informationen zum Konzert

Von Jürgen Knees


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