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Die Quätsche Kärmes in Feldkirchen – Geschichte, Tradition und die Maimädchen

Wenn im September die Quätsche Kärmes in Feldkirchen gefeiert wird, verwandelt sich der Ort in einen lebendigen Treffpunkt für Jung und Alt. Vom 19. bis 23. September 2025 laden der Burschenverein 1843 Gönnersdorf und der Burschenverein 1807 Wollendorf wieder zu einem bunten Programm mit Musik, Tradition und Geselligkeit ein. Doch dieses Fest ist weit mehr als ein Vergnügen im Festzelt –…


Wenn im September die Quätsche Kärmes in Feldkirchen gefeiert wird, verwandelt sich der Ort in einen lebendigen Treffpunkt für Jung und Alt. Vom 19. bis 23. September 2025 laden der Burschenverein 1843 Gönnersdorf und der Burschenverein 1807 Wollendorf wieder zu einem bunten Programm mit Musik, Tradition und Geselligkeit ein.

Doch dieses Fest ist weit mehr als ein Vergnügen im Festzelt – es ist ein Stück gelebte Geschichte, das tief in der Dorfgemeinschaft verwurzelt ist.

Ursprung und Symbolik

Die Kärmes – ursprünglich ein Kirchweihfest – geht bis ins Mittelalter zurück und entwickelte sich in vielen Orten des Rheinlands zu einem Volksfest. In Feldkirchen trägt sie den Beinamen „Quätsche Kärmes“. Der Name erinnert an die Pflaume (rheinisch: Quetsche), die im September geerntet wird. Sie symbolisiert Fruchtbarkeit, Heimat und Geselligkeit – Werte, die bis heute mit der Kärmes verbunden sind.

Die Rolle der Burschenvereine

Die Organisation liegt traditionell in den Händen der beiden Burschenvereine. Sie sorgen nicht nur für das Aufstellen der Kärmesbäume, den Festumzug und den Schnorrerzug, sondern halten auch Bräuche lebendig, die seit Generationen weitergegeben werden. Ohne ihr Engagement gäbe es die Quätsche Kärmes in dieser Form nicht.

Die Maimädchen – Tradition mit Herz

Ein besonders lebendiger Teil dieser Tradition sind die Maimädchen. Sie begleiten die Burschen, schmücken die Kärmesbäume, helfen bei der Organisation und prägen das Fest mit ihrer Freude und Energie.

Ich hatte kürzlich Gelegenheit, mit einem der leitenden Maimädchen zu sprechen. Die Begeisterung, mit der sie von den Vorbereitungen erzählte, war ansteckend – und hat mich dazu inspiriert, diesen Beitrag spontan zu verfassen. Es ist beeindruckend zu sehen, wie junge Frauen heute mit Selbstverständlichkeit und Freude eine Rolle übernehmen, die seit Generationen weitergetragen wird.

Ob beim Festumzug, im Zelt oder bei der Bewirtung: Die Maimädchen sind nicht nur Helferinnen im Hintergrund, sondern sichtbare Botschafterinnen der Tradition. Ihre Lebendigkeit macht die Quätsche Kärmes zu einem Fest, das Vergangenheit und Gegenwart verbindet.

Ein Fest für alle Generationen

Ob Dorfabend, musikalischer Frühschoppen oder Speck- und Eieressen – die Quätsche Kärmes bietet für jeden etwas. Doch das eigentliche Herz des Festes sind die Menschen, die es gestalten. Burschen, Maimädchen, Familien und Gäste – sie alle machen die Kärmes zu einem Ort der Begegnung.

👉 „Die Quätsche Kärmes ist mehr als ein Fest – sie ist ein Band zwischen den Generationen, geflochten aus Musik, Gemeinschaft und der Lebensfreude, mit der die Maimädchen und Burschen ihre Tradition in die Zukunft tragen.“


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