Begegnung mit den Sternsingern – ein Segen zum Jahresbeginn

Begegnung mit den Sternsingern – ein Segen zum Jahresbeginn Auf meinem üblichen Rundgang von Wollendorf nach Rodenbach erlebte ich heute einen ganz besonderen Moment. Über die Felder kommend, auf dem Weg zum ersten Haus, sah ich sie plötzlich: königlich gekleidet, ruhig und würdevoll – die Sternsinger. Sie waren unterwegs, um uns daran zu erinnern, was…


Begegnung mit den Sternsingern – ein Segen zum Jahresbeginn

Auf meinem üblichen Rundgang von Wollendorf nach Rodenbach erlebte ich heute einen ganz besonderen Moment. Über die Felder kommend, auf dem Weg zum ersten Haus, sah ich sie plötzlich: königlich gekleidet, ruhig und würdevoll – die Sternsinger.

Sie waren unterwegs, um uns daran zu erinnern, was wir an Weihnachten feiern: die Geburt Jesu Christi. Mit ihren prächtigen Gewändern verweisen sie auf die Heiligen Drei Könige, die einst aus dem Morgenland kamen, um den Sohn Gottes zu verehren und ihm ihre Gaben darzubringen.

Auch heute bringen die Sternsinger etwas Wertvolles mit: den Segen C+M+B, der an Türen und in Häuser geschrieben wird. Diese Buchstaben stehen nicht nur für Caspar, Melchior und Balthasar, sondern bedeuten vor allem
„Christus mansionem benedicat“ – Christus segne dieses Haus.

Wie schön ist es, diesen Segen über das Jahr hinweg mit sich zu wissen.

Doch die jungen Menschen, die als Sternsinger unterwegs sind, haben noch ein weiteres, wichtiges Anliegen. In diesem Jahr machen sie auf die Not und das Leid von Kindern weltweit aufmerksam. Sie setzen sich ein gegen Kinderarbeit, gegen den Einsatz von Kindersoldaten und gegen medizinische Unterversorgung. Die gesammelten Spenden kommen dem Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ zugute, das sich seit vielen Jahren engagiert für Kinder in Not einsetzt.

Mich hat besonders berührt zu sehen, wie Jugendliche gemeinsam mit ihren Familien ihren Glauben leben und Verantwortung übernehmen. Diese Begegnung war ein stilles, aber kraftvolles Zeichen von Gemeinschaft, Mitmenschlichkeit und Hoffnung.

Mein herzlicher Dank gilt den drei Sternsingern von heute. Ihre Initiative hat mir nicht nur einen Segen gebracht, sondern auch den Anlass, diese positiven Gedanken festzuhalten und zu teilen.


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