Eine Osterkerze für Feldkirchen – gelebte Werte, die verbinden
Wenn aus einem Moment Gemeinschaft entsteht

Tatsächliche Kerze, von den Kindern erstellt. Eigenes Bild.
Es sind nicht immer die großen Ereignisse, die eine Gemeinschaft prägen.
Oft sind es die leisen, ehrlichen Momente.
Einen solchen Moment durfte ich in der Pfarrgemeinde St. Michael in Feldkirchen erleben:
Sechs Kinder haben – unter der Anleitung von Sonja Hein – die diesjährige Osterkerze gestaltet.
Mit einer Ruhe, einer Konzentration und einer Ernsthaftigkeit, die mich beeindruckt hat.
Mehr als ein kreativer Nachmittag
Was hier entstanden ist, war weit mehr als ein Bastelprojekt.
Die Kinder haben sich mit Fragen beschäftigt, die im Kern unseres Glaubens stehen:
- Was bedeutet Licht?
- Warum ist Ostern ein Fest der Hoffnung?
- Wofür steht ein Neubeginn?
Jedes Element auf der Kerze wurde bewusst gewählt.
Jeder Schritt war durchdacht.
Das ist genau das, was ich unter gelebter Wertevermittlung verstehe.
Feldkirchen als starke Gemeinschaft
Feldkirchen zeigt gerade in der Osterzeit, was möglich ist, wenn Gemeinschaft funktioniert.
Die katholischen und evangelischen Gemeinden gehen diesen Weg nicht getrennt, sondern bewusst gemeinsam.
Gottesdienste, Begegnungen und gemeinsame Formate machen deutlich:
Gemeinschaft ist keine Theorie – sie wird hier gelebt.
Und genau solche Strukturen sind es, die eine Region tragen.
Werte, die verbinden – über alle Bereiche hinweg
In meinem eigenen Engagement – ob im Vereinsleben, im Sport oder in der Arbeit mit Menschen – begegnen mir immer wieder die gleichen Grundprinzipien:
- Respekt
- Disziplin
- Verantwortung
- Miteinander
Was die Kinder bei der Gestaltung der Osterkerze erlebt haben, ist genau das:
Ein gemeinsames Arbeiten an etwas, das größer ist als man selbst.
Und daraus entsteht Identifikation.
Nicht durch Worte – sondern durch Erfahrung.
Die Osternacht – ein sichtbares Zeichen
Wenn die Osterkerze in der Osternacht entzündet wird, beginnt ein besonderer Moment.
Das Licht wird weitergegeben – von Mensch zu Mensch.
Die Kerze wird dabei mehr sein als ein Symbol.
Sie steht für:
- Engagement
- Gemeinschaft
- und gelebten Glauben in Feldkirchen
Mein persönliches Fazit
Ich bin überzeugt:
Eine funktionierende Gemeinschaft entsteht nicht zufällig.
Sie entsteht dort,
wo Menschen Verantwortung übernehmen,
wo Werte vorgelebt werden
und wo man auch jungen Menschen zutraut, Teil von etwas Wichtigem zu sein.
Genau das ist hier gelungen.
Und deshalb ist diese Osterkerze für mich mehr als nur ein schönes Detail –
sie ist ein starkes Zeichen für das, was Feldkirchen ausmacht.
Danke an alle Beteiligten
Mein besonderer Dank gilt:
- Sonja Hein für ihre engagierte und einfühlsame Begleitung
- den Kindern für ihre Hingabe und Ernsthaftigkeit
- und allen, die im Hintergrund solche Projekte möglich machen
Über mich
Mein Name ist Jürgen Knees.
Seit vielen Jahren engagiere ich mich in unterschiedlichen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens – sei es im Vereinswesen, im Sport oder in der Arbeit mit Menschen.
Was mich dabei antreibt, ist die Überzeugung, dass funktionierende Gemeinschaft kein Zufall ist, sondern das Ergebnis von Haltung, Engagement und gegenseitigem Respekt.
Feldkirchen ist für mich ein Ort, an dem genau diese Werte sichtbar werden.
Und genau deshalb ist es mir wichtig, solche Momente festzuhalten und weiterzugeben.





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