Neuer Schiffsanleger in Neuwied: Wichtiger Meilenstein nach langer Wartezeit

🌍 Über den Tellerrand… Neuer Schiffsanleger in Neuwied: Wichtiger Meilenstein nach langer Wartezeit Nicht jede interessante Entwicklung spielt sich direkt in Feldkirchen ab. Mit unserer Rubrik „Über den Tellerrand…“ werfen wir regelmäßig einen Blick auf Themen, die unsere Stadt und die Region bewegen. Beim geplanten zweiten Schiffsanleger an der Neuwieder Rheinpromenade gibt es jetzt einen…


🌍 Über den Tellerrand…

Neuer Schiffsanleger in Neuwied: Wichtiger Meilenstein nach langer Wartezeit

Nicht jede interessante Entwicklung spielt sich direkt in Feldkirchen ab. Mit unserer Rubrik „Über den Tellerrand…“ werfen wir regelmäßig einen Blick auf Themen, die unsere Stadt und die Region bewegen.

Beim geplanten zweiten Schiffsanleger an der Neuwieder Rheinpromenade gibt es jetzt einen wichtigen Fortschritt: Nach monatelangen Genehmigungsverfahren darf die Anlegestelle ausgebaggert werden. Damit ist eine wesentliche Voraussetzung geschaffen, damit künftig wieder Hotelschiffe in Neuwied anlegen können.

Eigentlich sollte die neue Landungsbrücke bereits Ende vergangenen Jahres montiert werden. Doch zunächst mussten Untiefen im Bereich der Anlegestelle beseitigt werden – ein Schritt, der umfangreiche wasserrechtliche Genehmigungen erforderte.

Bevor im Rhein gebaggert werden darf, muss zunächst untersucht werden, ob der Gewässerboden belastet ist. Die gute Nachricht: Die Bodenproben ergaben keine Schadstoffbelastung. Dadurch kann das ausgebaggerte Material wieder im Rhein eingebracht werden, ohne aufwendig entsorgt werden zu müssen.

Ganz abgeschlossen ist das Verfahren allerdings noch nicht. Sowohl für den Anleger der Schweizer Reederei Scylla als auch für den geplanten Anleger der Tagesausflugsschifffahrt laufen weitere Genehmigungsverfahren. Dafür werden derzeit zusätzliche Gutachten erstellt.

Die Stadt Neuwied betont, dass hinter den Kulissen kontinuierlich gearbeitet wurde, auch wenn dies für die Öffentlichkeit kaum sichtbar war. Mit der jetzt vorliegenden Baggergenehmigung sei ein entscheidender Schritt geschafft.

Warum das auch für Feldkirchen interessant ist

Ein leistungsfähiger Schiffsanleger stärkt den Tourismus entlang des Rheins. Flusskreuzfahrtschiffe bringen Besucher in die Innenstadt und tragen dazu bei, Gastronomie, Einzelhandel und touristische Angebote in Neuwied weiter zu beleben. Davon profitiert letztlich die gesamte Region – auch die rechtsrheinischen Stadtteile wie Feldkirchen, die eng mit der Neuwieder Innenstadt verbunden sind.

💬 Treffpunkt-Einordnung

Genehmigungsverfahren für Projekte am Rhein sind oft deutlich komplexer, als es auf den ersten Blick erscheint. Die jetzt erteilte Baggergenehmigung ist deshalb mehr als eine Formalität – sie markiert den ersten sichtbaren Fortschritt seit vielen Monaten. Ob der neue Anleger tatsächlich wie geplant den Flusskreuzfahrttourismus stärkt, wird sich nach Abschluss der noch ausstehenden Genehmigungen zeigen.

Quelle: Pressemitteilung der Stadt Neuwied vom 29. Juli 2026, redaktionell bearbeitet durch Treffpunkt Feldkirchen.


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