Am Anfang des Monats wird in Feldkirchen gebacken

Am Anfang des Monats wird in Feldkirchen gebacken Willi Schmitz – der Letzte, der noch weiß, wie im Backes Brot gebacken wird? Hinweis: Bannerbild mit Hilfe von KI bearbeitet: Ein schönes Banner am AWO-Gebäude in Feldkirchen kündigt regelmäßig den nächsten Backtag des Bürgervereins Gönnersdorf an. Meist findet er zu Beginn eines Monats statt. Wer sich…


Am Anfang des Monats wird in Feldkirchen gebacken

Willi Schmitz – der Letzte, der noch weiß, wie im Backes Brot gebacken wird?

Hinweis: Bannerbild mit Hilfe von KI bearbeitet:

Ein schönes Banner am AWO-Gebäude in Feldkirchen kündigt regelmäßig den nächsten Backtag des Bürgervereins Gönnersdorf an. Meist findet er zu Beginn eines Monats statt. Wer sich rechtzeitig anmeldet, kann sein ofenwarmes Brot abholen – und damit das Samstagsfrühstück zu etwas ganz Besonderem machen.

Wie schön, dass die alte Tradition des Backes in unserem Dorf bis heute lebendig geblieben ist!

Nicht nur der Bürgerverein Gönnersdorf unterhält einen eigenen Backes. Auch im Waschbachtal befindet sich ein funktionsfähiger Backofen, der von den Gönnersdorfer Burschen betrieben wird. Regelmäßig gebackenes Brot gibt es jedoch nur beim Bürgerverein – etwa alle vier Wochen.

Schon morgens um 6 Uhr wird der Ofen angeheizt. Verwendet wird Holz, das der Verein von der Märkerschaft bezieht. Gegen 7 Uhr kommt der Wagen der Bäckerei Geissen und liefert die bereits vorgebackenen Brotlaibe. Es ist schön, eine Bäckerei in der Nachbarschaft zu haben, die diese Tradition unterstützt und die vorbereiteten Laibe bis zum Backes bringt.

Für das Team des Bürgervereins bedeutet ein solcher Backtag viel Arbeit. Doch mit seinem Einsatz erwirtschaftet der Verein Spenden, die letztlich wieder den Menschen im Dorf zugutekommen. Hier zeigt sich, was Gemeinschaft ausmacht: zusammenhalten, gemeinsame Ziele entwickeln und sie miteinander verwirklichen.

Gegen 7.30 Uhr werden die ersten Brote in den rund 200 Grad heißen Backes geschoben – jeweils 15 Laibe pro Etage. Dort bleiben sie etwa 20 bis 30 Minuten, bis sie fertig gebacken sind. Es folgen der Klopftest, die prüfende Betrachtung und schließlich der ersehnte Anschnitt.

Spätestens jetzt wird die Vorfreude beinahe unerträglich: Butter auf das noch warme Brot – und hineinbeißen. Herrlich!

Bei meinem Besuch schloss sich ein gemeinsames Frühstück an. Mit dabei waren die Helferinnen und Helfer, Brotkunden und weitere Menschen aus dem Dorf. Der unbestrittene Star auf dem Frühstückstisch war natürlich das frische Brot aus dem Backes des Bürgervereins.

Ich komme gerne wieder!

Beitrag und Bilder: Heike Kesel (Text bearbeitet von Treffpunkt Feldkirchen)


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