Neuwied – Vielfalt und Geschichte unter dem blauen Pfauen
Neuwied-Feldkirchen – Ein Schmelztiegel der Religionen unter dem blauen Pfauen
Die Region Neuwied ist mehr als nur eine Ansammlung von Ortsteilen am Rande des Naturparks Rhein-Westerwald. Sie erzählt die Geschichte von fünf Dörfern — Fahr, Gönnersdorf, Hüllenberg, Rockenfeld und Wollendorf — die sich 1966 zur Großgemeinde Feldkirchen zusammenschlossen, bevor sie 1970 Teil der Stadt Neuwied wurden.
Diese verwurzelte Gemeinschaft ist geprägt von einer lebendigen Vielfalt, die sich nicht nur in der bewegten Historie, sondern auch im harmonischen Nebeneinander unterschiedlicher Religionen und Kulturen zeigt. Unter dem Symbol des „blauen Pfauen“ — einem historischen Wappentier, das für Stolz, Schönheit und Vielfalt steht — entfaltet sich hier ein Miteinander, das das soziale Gefüge der Region nachhaltig prägt.

Die spätromanische Feldkirche, Namensgeberin des Stadtteils Feldkirchen, zeugt von tiefen historischen Wurzeln, während die Spuren des römischen Limes und mittelalterlicher Burganlagen in Wollendorf und anderen Ortsteilen von der wechselvollen Vergangenheit zeugen. Gleichzeitig haben sich die verschiedenen Glaubensgemeinschaften und Kulturen in Neuwied über die Jahrhunderte hinweg ein Zuhause geschaffen — ein lebendiges Beispiel für Zusammenhalt in Vielfalt.
Heute steht Neuwied symbolisch für eine Region, die Tradition und Offenheit verbindet — und unter dem blauen Pfau ihre kulturelle und religiöse Vielfalt stolz zeigt.
Quelle: Neuwied-Feldkirchen.net | Erich Walter (†) engagierter Bürger und Chronist des Dorfes. Seine Verdienste und Beiträge zur Gemeinde werden auf dieser Webseite in Erinnerung behalten. Überarbeitet 2025 Jürgen Knees.
