
Redaktionelle Leitlinie
Einleitung – Warum es diese redaktionelle Leitlinie gibt
Einleitung – Warum es diese redaktionelle Leitlinie gibt
Treffpunkt Feldkirchen lebt von Menschen, die sich einbringen: mit Ideen, Berichten, Hinweisen, Erinnerungen und Engagement. Genau diese Vielfalt ist eine Stärke – sie braucht jedoch einen gemeinsamen Rahmen, damit aus vielen einzelnen Beiträgen eine erkennbare, vertrauenswürdige und lebendige Plattform entsteht.
Diese redaktionelle Leitlinie soll dabei helfen.
Sie ist keine Vorschriftensammlung und kein Maßstab für „richtiges“ oder „falsches“ Schreiben. Vielmehr beschreibt sie eine gemeinsame Haltung: wie wir über Feldkirchen sprechen wollen, was uns wichtig ist und woran wir uns orientieren, wenn Inhalte veröffentlicht werden.
Unterschiedliche Stimmen, Blickwinkel und Schreibstile sind ausdrücklich erwünscht. Gleichzeitig soll Treffpunkt Feldkirchen für Leserinnen und Leser klar erkennbar, verständlich und verlässlich bleiben. Die Leitlinien helfen dabei, Inhalte einzuordnen, Entscheidungen zu erleichtern und Missverständnisse zu vermeiden – gerade dann, wenn viele Menschen gemeinsam an einer Seite arbeiten.
Im Kern geht es um eine einfache Frage:
Was erzählt dieser Beitrag über das Leben in Feldkirchen – und für wen ist das relevant?
Diese Leitlinie möchte Mut machen, Beiträge einzureichen, Orientierung geben, wenn Unsicherheit besteht, und dazu beitragen, dass Treffpunkt Feldkirchen als das wahrgenommen wird, was es sein soll: ein offenes, respektvolles und lebendiges Schaufenster unseres Gemeindelebens.
1. Zweck dieser Leitlinie
2. Grundhaltung: Gemeindeleben als erzählerische Klammer
Treffpunkt Feldkirchen versteht sich nicht als Amtsblatt, sondern als Schaufenster des Lebens im Ort.
Leitgedanke:
Wir erzählen, was Feldkirchen bewegt – durch Menschen, Ereignisse, Erinnerungen und Engagement.
Auch sachliche Informationen (Termine, Hinweise, Geschichte) werden – wo sinnvoll – aus der Perspektive des Gemeindelebens dargestellt.
3. Was ist ein geeigneter Beitrag?
Ein Beitrag ist passend, wenn mindestens eine der folgenden Fragen mit Ja beantwortet werden kann:
- Betrifft er Menschen aus Feldkirchen?
- Stärkt er Gemeinschaft, Austausch oder Verständnis?
- Macht er Engagement, Vereine oder Initiativen sichtbar?
- Erzählt er etwas über das Zusammenleben – heute oder früher?
Nicht entscheidend ist Perfektion, sondern Relevanz für den Ort.
4. Ton und Stil
Erwünscht:
- verständlich, freundlich, respektvoll
- lokal verankert (Bezug zu Feldkirchen klar benennen)
- wertschätzend gegenüber Personen und Engagement
Zu vermeiden:
- Amts- oder Verwaltungssprache
- belehrender oder wertender Ton
- interne Konflikte oder persönliche Auseinandersetzungen
Faustregel:
So schreiben, dass man es auch einer Nachbarin oder einem Nachbarn erzählen würde.
5. Kategorien – einfache Orientierung
- Gemeindeleben
Für erzählende Beiträge: Berichte, Rückblicke, Portraits, Engagement, Erinnerungen. - Termine
Für strukturierte Informationen: Was findet wann und wo statt? - Service & Infos
Für dauerhafte Inhalte: Geschichte, Einrichtungen, Kontakte.
Wichtig:
Die Kategorie ordnet den Beitrag technisch ein – die Erzählhaltung bleibt gemeindebezogen.
6. Geschichte sinnvoll einbinden
Die Ortsgeschichte hat ihren festen Platz unter Service & Infos.
Einzelne historische Episoden können und sollen jedoch als lebendige Geschichten im Gemeindeleben erzählt werden – insbesondere dann, wenn sie:
- einen Bezug zur Gegenwart haben
- Jubiläen oder Veränderungen erklären
- Erinnerungen von Menschen aufgreifen
7. Länge und Form
- Lieber klar und lesbar als lang und ausführlich
- Absätze, Zwischenüberschriften und Bilder helfen beim Lesen
- Fotos aus dem Ort sind ausdrücklich erwünscht
Niemand muss journalistisch schreiben – authentisch schlägt perfekt.
8. Mitmachen fördern
Beiträge sollen – wenn passend – deutlich machen:
- Wo kann man teilnehmen?
- Wen kann man ansprechen?
- Wie kann man sich einbringen?
Treffpunkt Feldkirchen lebt von Beteiligung.
9. Verantwortung und Respekt
- Persönlichkeitsrechte beachten (insbesondere bei Fotos)
- Bei Unsicherheiten Rücksprache mit der Redaktion halten
- Inhalte sollen verbinden, nicht spalten
10. Zum Schluss
Treffpunkt Feldkirchen ist ein Gemeinschaftsprojekt.
Diese Leitlinie soll helfen, eine gemeinsame Handschrift zu entwickeln – nicht, individuelle Stimmen zu glätten.
Jede Stimme zählt, solange sie das Gemeindeleben sichtbar macht.
