Rockenfeld – Das verschwundene Dorf im Westerwald
Rockenfeld ist ein heute verlassener Ortsteil von Neuwied-Feldkirchen mit einer bewegten Geschichte.
Historischer Überblick
Erstmals urkundlich erwähnt wurde Rockenfeld im Jahr 1280 unter dem Namen Rukenvelt, was auf seine Lage auf einem Höhenrücken zwischen Rhein und Westerwald hinweist. Bis 1693 gehörte der Ort zu Gönnersdorf, bevor er eigenständig wurde.(Wikipedia, Wikipedia)

Im 19. Jahrhundert lebten in Rockenfeld 11 Familien. Trotz Bestrebungen einiger Bewohner, in umliegende Orte wie Wollendorf, Altwied, Anhausen und Ehlscheid auszuwandern, wurden diese Pläne von der Königlichen Regierung in Koblenz abgelehnt. Im Nonnenbachtal nahe Rockenfeld wurde im 19. Jahrhundert vermutlich Erz abgebaut; die dortigen Stollen dienten im Zweiten Weltkrieg als Schutzräume vor Fliegerangriffen. (neuwied-feldkirchen.net)
Nach dem Zweiten Weltkrieg lebten noch etwa 50 Menschen in Rockenfeld. Aufgrund anhaltender Abwanderung beschloss der Gemeinderat 1965 die Auflösung des Dorfes. 1969 wurden die verlassenen Häuser und Höfe von der Feuerwehr abgebrannt, und 1995 wurde das letzte verbliebene Gebäude abgerissen. (Wikipedia)
Rockenfeld heute
Heute ist Rockenfeld eine Wüstung im Naturpark Rhein-Westerwald. Ein Ehrenmal von 1962/63 und ein Gedenkstein erinnern an den einstigen Ort. Seit etwa 30 Jahren findet dort jährlich am 1. Mai die Rockenfelder Kirmes statt, organisiert vom Junggesellenverein Rheinbrohl. Das Fest ist besonders bei Wanderern und Radfahrern beliebt. (Wikipedia)

Hinweis: Die Bilder stammen von den jeweiligen Webseiten und dienen der Veranschaulichung der historischen Stätten.
Quelle: Neuwied-Feldkirchen.net | Erich Walter († 2024), engagierter Bürger und Chronist des Dorfes. Seine Verdienste und Beiträge zur Gemeinde werden auf dieser Webseite in Erinnerung behalten.
