Jugendplatz für Feldkirchen: Land gibt grünes Licht – Planungen können beginnen
Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt. Es veranschaulicht eine Idee und zeigt keine bereits beschlossene oder umgesetzte Gestaltung.
Bei der Suche nach einem eigenen Platz für Jugendliche in Feldkirchen gibt es einen wichtigen Fortschritt: Das Land Rheinland-Pfalz hat grundsätzlich sein Einverständnis für die Nutzung einer brachliegenden Fläche auf dem Gelände der Blindenschule gegeben. Damit kann die Stadt Neuwied jetzt in die weitere Planung einsteigen.
Die Frage, wo Jugendliche in Feldkirchen einen geeigneten Platz zum Treffen und für gemeinsame Freizeitaktivitäten finden können, beschäftigt den Stadtteil schon länger.
Ein Grund dafür: Der vorhandene Fußballplatz kann außerhalb des regulären Vereinsbetriebs nicht frei genutzt werden. Nach Angaben der Stadt spielen dabei Beschwerden beziehungsweise mögliche Beeinträchtigungen von Anwohnern eine Rolle.
Deshalb wurde nach einer Alternative gesucht.
Brachliegende Fläche an der Blindenschule im Blick
Wie Stadtpressesprecher Ulf Steffenfauseweh auf Anfrage von Treffpunkt Feldkirchen mitteilt, wurde Bürgermeister Peter Jung dabei auf eine brachliegende Fläche auf dem Gelände der Blindenschule aufmerksam.
Jung nahm Kontakt mit der Schulleitung auf. Dort sei die Idee von Beginn an positiv aufgenommen worden.
Allerdings konnte die Stadt nicht allein über die weitere Nutzung entscheiden. Bei der Blindenschule handelt es sich um eine Landesschule. Deshalb musste zunächst das Einverständnis des Landes eingeholt werden.
Dieses Einverständnis liegt inzwischen vor.
Damit ist eine wesentliche Voraussetzung erfüllt und die Stadt kann nun in die eigentliche Planung einsteigen.

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt. Es veranschaulicht eine Idee und zeigt keine bereits beschlossene oder umgesetzte Gestaltung.
Noch kein Konzept und kein Zeitplan
Bei aller Freude über diesen Fortschritt befindet sich das Projekt noch ganz am Anfang.
Ein fertiges Konzept gibt es bislang ebenso wenig wie einen konkreten Zeitplan. Welche Angebote auf der Fläche entstehen könnten und wann mit einer Umsetzung zu rechnen ist, muss erst im weiteren Verfahren geklärt werden.
Als Orientierung nennt die Stadt den Ende 2022 eröffneten Jugendplatz am Raiffeisenring in Sternsholl.
Für Feldkirchen könnte allerdings ein zusätzlicher Aspekt eine besondere Rolle spielen: Durch den Standort an der Blindenschule sollen nach den bisherigen Überlegungen auch inklusive Elemente berücksichtigt werden.
Kinder und Jugendliche sollen beteiligt werden
Entscheidend soll außerdem sein, dass nicht allein Erwachsene darüber entscheiden, was Jugendliche benötigen.
Nach Angaben der Stadt sollen die Kinder und Jugendlichen aus Feldkirchen intensiv in die weitere Planung einbezogen werden. Dies entspricht auch dem Ansatz der „Kinderfreundlichen Kommune Neuwied“.
Das Thema ist dabei nicht völlig neu. Bereits bei der Aktion „Check Dein Viertel“ war ein Platz für Jugendliche in Feldkirchen Thema.
Ein wichtiger Schritt – aber noch kein fertiger Jugendplatz
Der derzeitige Stand lässt sich damit recht klar zusammenfassen:
Ein möglicher Standort ist gefunden und das notwendige grundsätzliche Einverständnis des Landes liegt vor. Jetzt beginnt die eigentliche Planung.
Wie der Platz am Ende aussehen wird, welche Angebote dort entstehen und wann eine Umsetzung möglich sein könnte, ist noch offen.
Treffpunkt Feldkirchen hatte auch die Feldkirchener Ortsvorsteherin Simone Schuh um eine Einschätzung zu dem Vorhaben gebeten. Eine Stellungnahme lag bis zum Redaktionsschluss noch nicht vor.
Wie geht es weiter?
Treffpunkt Feldkirchen wird die weitere Entwicklung begleiten. Dabei interessiert uns besonders, welche Vorstellungen die Kinder und Jugendlichen selbst von einem solchen Platz haben.
Deshalb seid im zweiten Teil ihr gefragt: Was fehlt Jugendlichen in Feldkirchen? Wie sollte ein solcher Treffpunkt aussehen? Was sollte dort unbedingt möglich sein – und was braucht es vielleicht gerade nicht?
In einem eigenen Beitrag werden wir euch dazu einladen, eure Wünsche und Ideen einzubringen.
Denn wenn ein Platz für Feldkirchens Jugend entstehen soll, sollten vor allem diejenigen zu Wort kommen, die ihn später nutzen werden.




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