Brand in Hüllenberg: Löschzug Feldkirchen verhindert Übergreifen auf den Wald

Brand in Hüllenberg: Löschzug Feldkirchen verhindert mit weiteren Einsatzkräften Übergreifen auf den Wald Ein brennender Holzstapel hat am Sonntagabend in Hüllenberg einen größeren Feuerwehreinsatz ausgelöst. Auch der Löschzug Feldkirchen war von Beginn an dabei. Die größte Herausforderung: Am Brandort stand kein Löschwasser zur Verfügung. Erst in den frühen Morgenstunden konnten die letzten Glutnester abgelöscht werden.…


Brand in Hüllenberg: Löschzug Feldkirchen verhindert mit weiteren Einsatzkräften Übergreifen auf den Wald

Ein brennender Holzstapel hat am Sonntagabend in Hüllenberg einen größeren Feuerwehreinsatz ausgelöst. Auch der Löschzug Feldkirchen war von Beginn an dabei. Die größte Herausforderung: Am Brandort stand kein Löschwasser zur Verfügung. Erst in den frühen Morgenstunden konnten die letzten Glutnester abgelöscht werden.

Feuerschein schon von weitem sichtbar

Am Sonntagabend, 9. August 2026, wurde die Feuerwehr gegen 21:22 Uhr zu einem Brand in Hüllenberg alarmiert.

Ein etwa 20 Meter langer Holzstapel stand in Flammen. Feuerschein und Rauchentwicklung waren weithin sichtbar. Besonders kritisch war die unmittelbare Nähe zum Wald. Es musste verhindert werden, dass die Flammen auf die angrenzende Vegetation übergreifen.

Der Löschzug Feldkirchen gehörte zu den ersten alarmierten Kräften.

Oliver Bauer, Löschzugführer in Feldkirchen, erinnert sich:

„Für uns als Löschzug Feldkirchen kam die Alarmierung kurz vor halb zehn am Abend. Wir waren als erste Kräfte auf dem Weg zur Einsatzstelle – und schon auf der Anfahrt war der Feuerschein deutlich zu sehen. Das macht sofort klar, dass man es hier nicht mit einer Kleinigkeit zu tun hat.“

Löschwasser wird zur besonderen Herausforderung

Am Brandort selbst stand kein Löschwasser zur Verfügung. Deshalb musste die Wasserversorgung über einen Pendelverkehr mit Tanklöschfahrzeugen sichergestellt werden.

Frühzeitig wurden weitere Kräfte hinzugezogen.

„Wir haben die Waldbrandkomponente der Feuerwehr Neuwied, mehrere Tanklöschfahrzeuge aus den umliegenden Gemeinden sowie weitere Hilfsorganisationen hinzugezogen.“

Neben den Kräften der Feuerwehr Neuwied unterstützten Feuerwehreinheiten aus der Region den Einsatz. Auch Rettungs- und Hilfsorganisationen waren zur Absicherung vor Ort.

Landwirte unterstützen die Feuerwehr

Eine wichtige Rolle spielten auch Landwirte aus der Umgebung.

Sie unterstützten die Feuerwehr kurzfristig mit Wasser und Material und halfen dabei, den brennenden Holzstapel auseinanderzuziehen. Dadurch konnten die Einsatzkräfte tiefer liegende Glutnester erreichen und gezielt ablöschen.

Oliver Bauer hebt diese Zusammenarbeit ausdrücklich hervor:

„Ein besonderer Dank gilt den Landwirten vor Ort: Durch den guten Kontakt konnten sie uns sofort mit Wasser und Material unterstützen und haben beim Auseinanderziehen des Holzstapels geholfen. Ohne diese Zusammenarbeit wäre der Einsatz deutlich schwieriger verlaufen.“

Feuer unter Kontrolle – aber der Einsatz geht weiter

Gegen 23 Uhr war das Feuer unter Kontrolle. Vor allem gelang es den Einsatzkräften, ein Übergreifen der Flammen auf den angrenzenden Wald zu verhindern.

Damit war die Arbeit allerdings noch lange nicht beendet.

Der auseinandergezogene Holzstapel musste weiter kontrolliert und verbliebene Glutnester mussten nach und nach abgelöscht werden.

Der Einsatz zog sich deshalb bis in die frühen Morgenstunden.

Wichtige Erfahrung für die jüngeren Feuerwehrleute

Für einige der jüngeren Kameradinnen und Kameraden des Löschzugs Feldkirchen hatte dieser Einsatz noch eine weitere Bedeutung.

Unter Anleitung der erfahrenen Kräfte konnten sie erleben, wie eine größere Einsatzlage unter realen Bedingungen abgearbeitet wird – von der ersten Erkundung über die Organisation der Löschwasserversorgung bis zum Ablöschen der letzten Glutnester.

„Für unsere jüngeren Kameradinnen und Kameraden war dieser Einsatz eine wichtige Erfahrung. Sie konnten unter Anleitung der erfahrenen Kräfte erleben, wie so eine Lage über Stunden abgearbeitet wird – von der ersten Erkundung bis zum Ablöschen der letzten Glutnester in den frühen Morgenstunden. Genau das lässt sich in keiner Übung vollständig nachstellen.“

Für Oliver Bauer ist der erfolgreiche Abschluss vor allem das Ergebnis der Zusammenarbeit vieler Beteiligter:

„Dass am Ende ein Übergreifen auf den Wald verhindert werden konnte, war eine echte Teamleistung aller Beteiligten.“

Brandursache noch unklar – Polizei ermittelt

Wie der Holzstapel in Brand geraten ist, steht derzeit noch nicht fest.

Zur Ursache des Feuers können zum jetzigen Zeitpunkt keine gesicherten Angaben gemacht werden. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Spekulationen über eine mögliche Brandursache wären deshalb verfrüht. Sobald hierzu gesicherte Erkenntnisse der zuständigen Behörden vorliegen, werden wir diesen Beitrag gegebenenfalls aktualisieren.


🚒 Feuerwehr Feldkirchen am Sonntag einmal anders erleben

Nur wenige Tage nach dem Einsatz in Hüllenberg gibt es Gelegenheit, die Feuerwehr unter wesentlich entspannteren Umständen kennenzulernen.

Der Förderverein Feuerwehr Feldkirchen e.V. lädt zum

„Feuerwehrfest in Feldkirchen – Ein Tag bei der Feuerwehr“

Sonntag, 16. August 2026
11:00 bis 18:00 Uhr
Feuerwehrgerätehaus Feldkirchen
Lohmannstraße 16

Eine gute Gelegenheit, die Menschen hinter der Feuerwehr, ihre Arbeit und Technik einmal aus nächster Nähe kennenzulernen.

Nach einem Einsatz wie dem in Hüllenberg bekommt ein solcher Tag vielleicht noch einmal eine besondere Bedeutung.

Oder, wie Löschzugführer Oliver Bauer es formuliert:

„Wir freuen uns über jeden Besuch.“


Treffpunkt Feldkirchen bedankt sich beim Löschzug Feldkirchen und allen weiteren beteiligten Feuerwehr- und Rettungskräften, Hilfsorganisationen sowie den unterstützenden Landwirten für ihren Einsatz.


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